In meiner Masterarbeit habe ich "Unaussprechliche" untersucht, also Phänomene, die von Angehörigen der Roma und Sinti nicht angesprochen werden - bewusst oder unbewusst, die aber gleichzeitig ihre Lebensqualität sehr beeinträchtigen. Zum besseren Verständnis dieser Phänomene und als Anleitung für Beratung und Therapie werden in der Arbeit zuerst die begrifflichen Grundlagen wie Kultur, Tabu, Trauma, Familiengeheimnis, Scham, Schweigen und Stigmatisierung behandelt. 

Im 2018 veröffentlichten Film "Warum die Wunde offen bleibt" der Künstlerin Marika Schmidt war ich eine der drei Protagonistinnen, anhand deren Beispielen und in Gesprächen Phänomene der Diskriminierung von Sinti und Roma sichtbar werden.